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FAIRTRADE

Fairen Handel werden den Angestellten und Arbeiter/n/innen feste Mindestlöhne gezahlt,die über den üblichen lokalen und regionalen Mindestlöhnen liegen.Dadurch werden die Produktionskosten gedeckt und die Lebens,- und Arbeitsbedingungen deutlich verbessert. Zusätzlich wird auch eine Fairtrade -Prämie bezahlt, die gezielt für soziale Projekte eingesetzt wird. Auch alle anderen Hersteller innerhalb der Produktionskette wie Spinnereien Webereien Färbereien oder Konfektionäre müssen sich an soziale Standards halten.

weitere Informationen unter www.transfrair.org

      

      

FAIRWEAR

Die Arbeitsstandards in der FairWear Foundation " Code of Labour Practices " basieren auf anerkannten Konventionen der International Labour Organisation (ILO) und der Internationalen Erklärung der Menschenrechte. Unter anderem wird die Einhaltung der folgenden Arbeitsbedingungen überprüft: Keine Zwangsarbeit, keine Diskriminierung, keine Kinderarbeit, das Recht auf Versammlungsfreiheit usw.

Weitere Info unter www.fairwear.nl

 

ÖKOTEX 100 & ÖKOTEX 1000

Seit seiner Gründung 1992 hat sich der öko-Tex Standard 100 als weltweit anerkanntes Prüf- und Zertifizierungssystem etabliert. Das Label "Textiles Vertrauen“ bestätigt Textilprodukten, dass sie hinsichtlichmöglicher Schadstoffbelastungen gesundheitlich unbedenklich sind.

Der Standard 100 selbst umfasst die allgemeinen und für alle textilen Erzeugnisse gültigen Regelungen, die Gestaltung der Qualitätskontrolle, die Beschreibung der Prüfverfahren und die Durchführungsvorschriften, wobei auch textile Zwischenprodukte, wie Garne und noch nicht konfektionierte Textilien, berücksichtigt sind.In diesen Vorschriften sind die jeweils relevanten Schadstoffe und die anzulegenden Grenzwerte definiert, die sich am Verwendungszweck (Oberbekleidung, hautnahe Bekleidung, Babybekleidung) orientieren.

Aufbauend auf dem öko-Tex Standard 100 haben Firmen seit 1995 die Möglichkeit, neben den Schadstoffkontrollenauch Aussagen über die Umweltbedingungen in der Produktion zu machen.

 Die Prüfkriterien des öko-Tex Standards 1000 umfassen u. a. den Ausschluss von umweltschädigenden Hilfsmitteln und Farbstoffen, die Einhaltung von Richtwerten für Abwasser- und Abluftreinigung, sparsamen Energieeinsatz, Lärm- und Staubvermeidung sowie die Sicherheit am Arbeitsplatz. Der Standard 1000 fordert darüber hinaus die Einführung grundlegender Elemente eines Umweltmanagements und schließt Kinderarbeit aus. Das Zertifikat gilt für drei Jahre und muss regelmäßig erneuert werden.

 

 

 

NATURTEXTIL

Das Qualitätszeichen NATURTEXTIL des Internationalen Verbandes der Naturtextilwirtschaft (IVN) kennzeichnetTextilien, die aus reinen, unbehandelten Naturfasern bestehen. 

Das Qualitätszeichen setzt derzeit die strengsten ökologischen und sozialen Kriterien für eine Kennzeichnung auf dem Textilmarkt.Das Zeichen wird in zwei Auszeichnungsstufen,  

"NATURTEXTIL IVN ZERTIFIZIERT BETTER“ und "NATURTEXTIL IVN ZERTIFIZIERT BEST“, vergeben.

Die Auszeichnung mit dem Prädikat BEST“ dokumentiert den höchsten heute realisierten Standard. Das Label "BETTER“ bescheinigt eine überdurchschnittliche ökologische Qualität, obwohl nicht alle Anforderungen der IVN Richtlinien erfüllt sind.Um das Qualistätszeichen des IVN zu erhalten, müssen die verarbeiteten Fasern aus zertifiziertem ökologischem Anbau bzw. biologischer Tierhaltung stammen und dürfen keinerlei Pestizidrückstände aufweisen. Verarbeitete Materialien wie Nähgarn, Futter oder Knöpfe dürfen nur aus Naturfasern oder nachwachsenden Rohstoffen sein; nur in Ausnahmefällen aus synthetischem Material.

Besonders umweltschädliche Verarbeitunsgmethoden,wie z.B. der Einsatz von Formaldehyd, optischen Aufhellern, Lagerschutzmitteln, gesundheitsschädigenden Chemikalien und Farbstoffen, sind gar nicht erst zugelassen. Darüber hinaus gelten in allen Arbeitsschritten die sozialen Mindeststandards der ILO (International Labour Organisation), so etwa die Zahlung gesetzlicher MindestlÜhne, das Verbot von Kinderarbeit und Diskriminierung etc

Das Kontrollsystem des IVN mit einer zweifachen Sicherung nimmt in seiner Art eine absolute Vorreiterrolle ein. Neben der Ganzheitlichkeit des Ansatzes wird in jeder Produktionsstufe die Einhaltung der Kriterien vor Ort von der unabhängigen Zertifizierungsstelle geprüft. Ergänzend nimmt ein Umweltlabor stichprobenartig Rückstandskontrollen der Textilien vor. Nur wenn in allen Kontrollinstanzen sämtliche Kriterien des IVN erfüllt sind, wird dem geprüften Hersteller die Verwendung des Qualitätszeichens NATURTEXTIL für die Dauer von einem Jahr für die entsprechenden Produkte genehmigt. Doch auch in diesem Zeitraum gehen die Kontrollen weiter: Ein unabhängiges Umweltlabor nimmt kontinuierlichStichproben für Rückstandskontrollen.

 www.naturtextil.com

 

 

GOTS

Der Global Organic Textile Standard (GOTS) wurde mit dem Ziel entwickelt, die vielen unterschiedlichen Standards der Textilindustrie zu vereinheitlichen. Damit sollte die Verwirrung gemindert werden, die sowohl unter den Konsumenten als auch unter den Akteuren der Branche herrschte, und die den internationalen Markt ökologisch produzierter Baumwolle am Wachsen hinderte.

Im Jahr 2002 wurde die International Working Group on Organic Textile Standard (IWG) gegründet. Sie besteht aus unterschiedlichen Standardinitiativen:

 

 

  •  International Association Natural Textile Industry (IVN), Deutschland.
  • Soil Association (SA), England.
  • Organic Trade Association (OTA), USA.
  • Japan Organic Cotton Association (JOCA), Japan.

 

Auf der Biofach-Messe 2008 in Nürnberg einigten sich die vier teilnehmenden Parteien auf ein gemeinsames Logo sowie ein einheitliches Lizenzierungsverfahren. Inzwischen ist der Global Organic Textile Standard (GOTS) zum führenden Kriterium im Bereich der ökologischen Textilien geworden. Die teilnehmenden Akteure des GOTS können ihrerseits striktere zusätzliche Standards fordern, um ihre eigene Identität zu wahren und regionale Besonderheiten beachten zu können. Der GOTS kann daher als Mindeststandard angesehen werden, der mit dem EU-Bio-Siegel der Ernährungsindustrie vergleichbar ist.

Der GOTS wurde durch die involvierten Parteien gemeinschaftlich begründet. Standardorganisationen im Textilsektor, die mit ökologisch produzierten Fasern arbeiten und die mit den Grundlagen des GOTS übereinstimmen, können neue Mitglieder werden.

Beim zurückliegenden Treffen der IWG entwickelte sich eine neue rechtliche Einheit, die Global Standard GmbH, die Eigentümer des GOTS Labels ist. Eigentümer der Gesellschaft sind die Mitglieder der IWG zu gleichen Teilen. Alle Aktivitäten innerhalb des GOTS inklusive des Lizenzierungssystems werden hier abgewickelt.

Als Rückgrat des Systems bietet die IWG weltweite Vereinbarkeit und Wiedererkennung der zertifizierten und gekennzeichneten Produkte.

Die IWG hat ein technisches Komitee gegründet, welches von einem technischen Direktor und von einem Textil-Experten, der von den Mitgliedern ernannt wurde, koordiniert wird.

Die IWG erhält außerdem Unterstützung vom Standard-Komitee, so dass eine breite Basis für das technische Komitee und seine Entscheidungen entsteht.

Zu den Aufgaben zählen:

  • Überarbeitung der Standards
  • Überwachung der akkreditierten Zertifizierer, um die Einhaltung des Standards zu gewährleisten
  • Überwachung der zertifizierten Firmen und deren Produkte

 http://www.global-standard.org/the-standard.html

 

 

ORGANIC EXCHANGE & ORGANIC EXCHANGE 100

Organic Exchange beinhaltet zwei unterschiedliche Standards, den „Organic Exchange 100“ und den „Organic Exchange Blended“. Allgemeine Kriterien für die OE Standards:

 

 

  1. Verwendung von zertifizierter Bio-Baumwolle
  2. Klare Kennzeichnung der Baumwolle während des kompletten Produktionsprozesses
  3. Separate Lagerung der Baumwolle
  4. Dokumentation aller Produktionsprozesse
  5. Überprüfung der gesamten Produktion durch unabhängige Zertifizierungsorganisation

"OE 100 Standard": Der Anwendungsbereich des Standards umfasst alle Operationen innerhalb der Textilfabrikation. Bei dem OE 100 Standard handelt es sich um einen freiwilligen Standard für die Rückverfolgung und Dokumentation des Einkaufs, Abwicklung und die Nutzung von 100% zertifizierter organischer Baumwollfasern für Textilwaren. (Ausgenommen ist nur das Nähgarn.) Außerdem darf für die Textilwaren innerhalb des Standards ein Anteil von maximal 5% anderer Materialien verwendet werden (Bsp. Bambus, jedoch keine konventionelle Baumwolle). Die Verwendung anderer Materialien wird entsprechend gekennzeichnet („Made with organically grown cotton“ im Gegensatz zu „Made with 100% organically grown cotton“). Der Standard soll Konsumenten versichern, dass die organischen Baumwollprodukte zu 100% aus zertifiziertem Anbau stammen. Der Standard kann für einzelne Komponenten des Produktes gelten, muss dann aber als solches gekennzeichnet werden.

"OE Blended Standard":„Blended“ bedeutet, dass für die Produktion eine Mischung aus organisch angebauter und konventioneller Baumwolle verwendet wird. Der OE Blended Standard legt einen Mindestanteil von 5% an organisch angebauter Baumwolle fest. Die restlichen 95% dürfen sowohl konventionelle Baumwolle als auch synthetische Fabrikate beinhalten. Ebenso wie der OE 100 Standard umfasst der OE Blended Standard alle Operationen innerhalb der Textilfabrikation, die Überprüfungskriterien und Kennzeichnungspflichten der Firmen bleiben die gleichen. Der Prozentsatz der verwendeten organisch angebauten Baumwolle muss bei dem Endprodukt ausgewiesen werden („Made with X% organically grown cotton“).

"Organic-in-conversion": Beide Standards können auch dafür verwendet werden, um Baumwolle zu zertifizieren, die noch nicht den Anbaukriterien für organische Baumwolle entspricht, der Anbauprozess sich jedoch in der Umstellungsphase befindet. Dies muss entsprechend gekennzeichnet werden („Made with X% organic-in-conversion cotton“).

Um bestehende Zertifizierungsprozesse zu harmonisieren, anerkennt Organic Exchange außerdem mehrere Standards, die ihre eigenen Kriterien entsprechen oder diese übersteigen (Bsp. GOTS).

http://www.organicexchange.org/standards.php